Ironman Austria: Die Reportage vom Triathlon
7:00 Früh im Strandbad Klagenfurt: Start für den Kärnten Ironman Austria 2010. 2.200 Eiserne aus aller Welt nehmen die 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42 Kilometer Laufen in Angriff.
Der Ironman in Kärnten gilt als einer der besten und schönsten der Welt. Österreichs schönste Sommersportregion bietet das ideale Ambiente für den Triathlonsport. Nach und nach kommen die 2.200 Teilnehmer ins Ziel. Und alle sind begeistert.
Die Schwimmstrecke führt die Teilnehmer 1.500 Meter geradeaus in den See, danach Richtung Strandbad Maiernigg und wieder zurück. Die letzten 900 Meter legen die Athleten im Lendkanal zurück.
Bei den Herren steuert Top-Favorit Marino Vanhoenacker aus Belgien seinen fünften Sieg in Folge an. In einer dreiköpfigen Spitzengruppe nimmt er die Radstrecke in Angriff.
Die 180 Kilometer lange Radstrecke verläuft von Klagenfurt über das Südufer nach Velden. Von dort geht es weiter Richtung Faaker See. Und dann über Velden, Schiefling, Ludmanndorf und Köttmannsdorf zurück nach Klagenfurt. Danach wird die gesamte Runde noch ein zweites Mal abgespult. Nach 180 Kilometern geht es zurück in den Europapark in die Wechselzone. In Führung ist - wie soll es anders sein - der Belgier Marino Vanhoenacker. Der Mann mit der Startnummer 1 geht mit einem beachtlichen Vorsprung in die Laufstrecke. Unter den Zuschauern brandet Jubel auf.
Die Teilnehmer beim Kärnten Ironman Austria kommen aus 55 Nationen. International sind aber auch die Fans an der Strecke.
Die 42,195 Kilometer lange Marathondistanz führt entlang dem Wörthersee zum Wendepunkt nach Krumpendorf. Von dort aus geht es in die Klagenfurter Innenstadt und wieder zurück an den See.
Die Marathonstrecke führt die Eisernen insgesamt fünf Mal an der Ironman City vorbei. Der vierfache Sieger Marino Van Vanhoenacker nimmt den letzten Streckenabschnitt ganz alleine in Angriff. Der Belgier ist mit einem Riesenvorsprung Richtung Ziel unterwegs. Er gewinnt mit einem neuen Streckenrekord von 7 Stunden, 52 Minuten und 5 Sekunden. Das ist die zweitschnellste Ironman-Zeit, die weltweit je erzielt wurde. Danach genießt er das Bad in der Menge und legt eine Extrarunde ein. 100.000 Menschen entlang der Strecke tragen die Eisernen Richtung Ziel. Für viele ist es das beste Ironman Publikum der Welt ...
Wir haben unter anderem Christian Clerici (TV Moderator und Ironman), Oliver Rous (Fan aus Linz), Johanna Koller und Jürgen Szobek (Fans aus Niederösterreich), Arne Boysen (Fan aus Hamburg), Christina Ottenburg (Fan aus Bremen), Vanni Rosetti (Fan aus Bordenone), Joyce Wolfe (Teilnehmerin aus Irland), Tine Jörgensen (Fan aus Dänemark), Ian Murphy (Fan aus Irland), Andrea Herbold (Teilnehmerin aus Deutschland), Helen Chen (Fan aus Malaysia), Sinead Goormally (Fan aus Irland), Joe Waugh (Teilnehmer aus England), Marino Van Vanhoenacker (Sieger Kärnten Ironman Austria 2010), Dejan Patrcevic (Teilnehmer aus Kroatien) und Stefan Petschnig (Organisator Kärnten Ironman Austria 2010) zu den Interviews gebeten.